
Vereinigung Wohnliches
Muri Dorf
Anstelle der jährlichen Firmenbesichtigung organisiert die VWMD
einen Frühlingsanlass im
Rahmen des Projekts
«Muri Blüht».
Infopoints:
Spargelanbau
Obstsorten
Kirschenanbau
Feldobstbau
Mutterkuhhaltung
Blumenwiese
Imkerei
Bei diesem Anlass werden die blühenden Obstgärten der Bevölkerung zugänglich gemacht.
Auf einer ausgeschilderten Wanderroute können die Felder und Obstanlagen besichtigt werden.
An verschiedenen Infopoints erhalten die Besucherinnen und Besucher Informationen zu unterschiedlichen
Themen rund um Landwirtschaft und Natur.
Ein Beizli sorgt zudem für das kulinarische Angebot und rundet den Anlass ab.
Am 13. September 2025 besichtigten rund 40 Interessierte auf Einladung der
Vereinigung Wohnliches Muri-Dorf (VWMD) den Betrieb der Staubli Getränke AG.
Ziel war ein Einblick in die Lagerlogistik, die Produktevielfalt und die Räumlichkeiten des Traditionsunternehmens.
Nach der Begrüssung von André Stierli, Präsident VWMD und Marco Staubli, Staubli Getränke AG,
startete die Gruppe den Rundgang im Wareneingang.
Von dort erfolgt die Bereitstellung der Getränke mit einem hochsynchronisierten Förderbandsystem,
das die Ware direkt ins Hochregallager transportiert.
Das 22 m hohe Hochregallager, 4 m unter dem Boden angelegt, beherbergt rund 1620 Paletten und gilt als Herzstück der Firma.
Im Verlauf der Besichtigung wurden weitere Lagerbereiche vorgestellt.
Die Teilnehmer konnten die Effizienz moderner Lagertechnik hautnah erleben und erhielten
Informationen zu Sicherheits- und Qualitätsstandards.
Ein Schwerpunkt des Besuchs lag auf der Automation der gesamten Lieferkette.
Von der automatisierten Bereitstellung der Getränke bis zum Beladen der Lastwagen - erfolgt alles nahezu vollständig elektronisch.
Das System ermöglicht eine schnelle, fehlerarme Bereitstellung für Kunden und vereinfacht den Ablauf von der Lagerung bis zum Versand.
Im Obergeschoss lagern rund 6000 verschiedene Artikel, das Sortiment reicht von beliebten Alltagsgetränken bis zu spezialisierten Produktelinien.
Ein begehbarer Kühlschrank im Neubau ermöglicht den Kunden, für Anlässe gekühlte Getränke mittels Badge selbst zu entnehmen.
Dies unterstreicht die Flexibilität und die Serviceorientierung des Unternehmens.
Neu ist auch eine Lounge, die als Degustations-, Event oder Schulungsraum genutzt werden kann.
Zum Ausklang der Besichtigung genossen die Anwesenden Würste vom Grill, Kaffee und feine Nussgipfel.
Dabei bot sich die Gelegenheit für angeregte Gespräche.
Ein herzliches Dankeschön geht an Marco Staubli von der Firma Staubli Getränke AG,
der Vereinigung Wohnliches Muri-Dorf sowie der Raiffeisenbank Oberfreiamt Muri.
Einladung
Um sich auf dem Weg vom Dorfzentrum ins Muri-Dorf ausruhen zu können.
Auf dem Gelände der Bluemestruss AG steht neu eine Sitzbank –
auf Initiative des Vereins Vereinigung Wohnliches Muri- Dorf
Sie erfreuen sich an der neuen Sitzbank, von links:
André Stierli, Präsident des Vereins Wohnliches Muri-Dorf, sowie Udo und Miriam Wanninger,
die die Bank sponserten und ihr einen Platz gaben.
Bild: Annemarie Keusch
der Freiaemter
Besichtigung der Brumma AG Dämmstoffe
1974 wurde die Firma Brumma AG in der Egg in einem kleinen Schopf gegründet und beschäftigt heute am Standort an der Pilatusstrasse 32 Mitarbeiter und an zwei weiteren Standorten in der Schweiz (Bischofszell TG u. Mels SG) weitere 18 Personen, Erweiterung ist geplant!
Vor imposanten Bergen Dämmmaterial in der Lagerhalle, das in einem Volumen von gegen vierzig Lastwagen fast täglich umgesetzt wird, begrüsste André Stierli, Präsident der Vereinigung Wohnliches Muri-Dorf, sechzig interessierte MurianerInnen, die der Einladung zur Besichtigung der Firma Brumma AG Folge geleistet hatten.
Geschäftsleiter Gregor Stalder, auf einem Bund EPS stehend (volkstümlich Styropor genannt, besteht aus 98 % Luft und 2 % Erdöl; für ein kg Styropor werden drei kg Erdöl benötigt.) freute sich über die zahlreichen Wissensdurstigen, denen er begeistert von seiner Firma und deren Produkten zu erzählen wusste: "Dämmen ist unsere Leidenschaft!"
Neben dem erwähnten EPS gibt es auch mineralische Dämmstoffe (Steinwolle, Glaswolle, die teils aus recyceltem Flachglas entsteht) und ökologische Dämmstoffe wie Kork, Holzwolle, Schilf, Hanf, Zellulose. Einfach gesagt: Alle Dämmstoffe sollen im Sommer die Hitze draussen und im Winter die Wärme drinnen halten. Wichtige Nebenfunktionen sind Schall-, Trittschall-, Brand-, Feuchtigkeitsschutz, Schwingungsdämpfung und Niveauausgleich. Die Brumma hat für all diese Aufgabenbereiche kompetente Berater, die alle aus dem Fachbereich stammen und in ihre zusätzliche Fortbildung viel Zeit investieren.
Rundgang:
In der Lagerhalle werden die vom Hersteller kommenden Rohprodukte angeliefert, der Veredelung zugeführt und schliesslich mit firmeneigenen Lastwagen termingerecht schweizweit auf die Baustellen gebracht. In der Produktion werden die Dämmstoffe auf komplexen Anlagen mit verschiedenen Folien beschichtet und dann für den Versand bereitgestellt. In dieser Halle werden auch die Randdämmstreifen kundenspezifisch konfektioniert: Breite, Dicke und Farbe sind frei wählbar. Diese Streifen trennen die schwimmend eingebauten Estriche von den Wänden. In einer durchschnittlichen Schweizer Wohnung sind rund 150 Laufmeter Randdämmstreifen verbaut. Im zweistöckigen Lager ist ein Volumen von gut vierzig Lastwagenladungen permanent für den kurzfristigen Abruf bereit.
Auf der gegenüberliegenden Strassenseite konnte die Brumma vor einigen Jahren die Hallen einer ehemaligen Schreinerei/Zimmerei erwerben. Hier werden heute EPS-Altverpackungen geshreddert und im ehemaligen Spansilo (350 m3) zwischengelagert, bevor aus ihnen wieder neue Dämmplatten entstehen.
Am besten dämmt Luft. Dämmstoffe sind deshalb sehr leicht. Heute werden immer mehr Gebäude im ökologischen Holzbau erstellt. Hier wird für die Schalldämmung jedoch Masse benötigt. Für diesen Zweck hat die Brumma 'Bound Splitt19' entwickelt. Das ist ein speziell entwickeltes, ökologisches Bindemittel für das Verkleben von Splitt, der in frei wählbarer Dicke eingebaut werden kann. Für dieses Produkt besteht sogar Nachfrage aus dem europäischen Raum.
Was hat die Brumma mit Swimmingpools zu tun? In der Erde verlegte Wannen werden mit
'Thermo White' gegenüber dem Erdreich gedämmt und abgestützt. Dieses Produkt wird vom Speziallastwagen in seinen Elementen EPS-Recycling, Wasser und Zement auf die Baustelle gebracht, vermischt und in die Zwischenräume eingebracht. 'Thermo White' wird auch im Gebäudebau vor allem bei Aufstockungen gerne angewendet.
Der Rundgang endete wieder in der Lagerhalle. Die zahlreichen Besucher werden zukünftig vorbeifahrende Brumma-Lastwagen aufmerksam grüssen.
Ein herzlicher Dank gebührt der Firma Brumma, Führung und Dessertspender, der Raiffeisen Oberfreiamt, Zobigsponsor und der Vereinigung Wohnliches Muri-Dorf, Organisator.
Weitere Informationen: www.brumma.ch
13.30 Uhr
Bänkli Apero
Neuenburgerplatz
Einladung
Sonne über dem Muri-Dorf
Die VWMD (Vereinigung Wohnliches Muri-Dorf) lud ein zu Betriebsbesichtigung auf dem Aettenberg und gemütlichem Dorfplausch.
Neben dem Plakat 'Viel Glück' begrüsste Vreni Schwab, Präsidentin der VWMD, am Pfingstsamstagnachmittag mehr als siebzig Vereinsmitglieder und Interessierte auf dem Landwirtschaftsbetrieb 'im Aettenberg' von Herbert und Sybille Meier-Laube.
Das Plakat hängt zwar hier, um dem Lehrling Erfolg bei der Lehrabschlussprüfung zu wünschen,
gleichzeitig aber gilt es auch der VWMD, die ihren Pfingstsamstaganlass nach einem Unterbruch
von drei Jahren endlich wieder durchführen konnte.
Landwirtschaft im Wandel
1994 übernahm der zwanzigjährige Herbert Meier von seinem Vater den kleinen Landwirtschaftsbetrieb 'Im Steiräge' mit knapp 6 Hektaren Eigenland, im Anbindestall standen zwölf Kühe. Zunehmend wurde der Hof, eingeengt zwischen Bach und Strasse, auch vom Bau von Wohnhäusern bedrängt und in seiner Entwicklung behindert. So bestand trotz Sanierung von Wohnhaus und Scheune im Steiräge der Druck nach einem neuen Betriebsstandort weiterhin. Mit dem Kauf des Landes im Aettenberg wurde der Hof zu einem Aussiedlungsbetrieb. Der Bau der grossen Milchviehscheune - mit dem Nebenerwerbszweig Pferdepension von Sybille Meier betrieben – brachte der gesamten Familie neue Motivation. So sind jetzt ein Sohn und eine Tochter in der landwirtschaftlichen Ausbildung,
und auch der Jüngste tummelt sich auf dem Betrieb.
Sonnendach, Melkroboter und Pferdepension
Heute bewegen sich rund fünfzig Milchkühe stressfrei vom Fress- in den Liege- und den Aussenbereich. Sie ernähren sich vom hofeigenen Gras und dem Heu, welches mit im Sonnendach erwärmter Luft nachgetrocknet wird. Zwei- bis dreimal täglich sucht jede Kuh den Melkroboter auf, der unter anderem Eiweiss- und Fettgehalt der silofreien Milch jeder Kuh speichert. Die Milch wird an Privatkunden geliefert oder zum exklusiven 'Steirägelerkäse' verarbeitet, den Sybille auf dem Hof verkauft. Ebenfalls Sybilles Arbeitsbereich ist die Pferdepension. In geräumigen Boxen und im Aussenbereich bewegen sich die Pferde gelassen und entspannt. Die einen beobachten die heutigen Besucher aus Distanz, andere nähern sich und erhalten die gewünschten Streicheleinheiten. Draussen ist der 800 m2 grosse Reitplatz, der dank eines ausgeklügelten Systems be- und entwässert wird. So ist er ganzjährig bereitbar mit Ausnahme von langfristigen Frostperioden, die es kaum noch gibt.
'Dem Tüchtigen hilft das Glück'; das altrömische Sprichwort gilt auch für die Familie Meier.
Zufrieden äusserten sich die interessierten Besucher aus allen drei Dorfteilen Muris nach den Führungen
durch Herbert und Sybille Meier sowie dem einfachen Zobig, serviert vom Vorstand der VWMD,
zwischen Kühen und duftendem Heustock.
Ein herzlicher Dank gebührt der Familie Meier für die unkomplizierte Bereitschaft zur Führung durch ihren landwirtschaftlichen Betrieb sowie der Raiffeisenbank Oberfreiamt Muri für das Sponsoring des Zobigs.
Unterstützt durch Vereinigung Wohnliches Muri Dorf
Waldhütte Tannenlaube
19.30 Uhr Restaurant Frohsinn
40 Jahre lang engagierte sich Oswald Frey im Vorstand der Vereinigung Wohnliches Muri Dorf